Wie sieht neue Arbeit eigentlich aus?

Lass Bilder im Kopf entstehen.

Das Problem: Kaum jemand hat eine Vorstellung, wie agile oder neue Arbeit aussieht. Die meisten fragen sich sogar, wozu sie es überhaupt brauchen sollen? Die Zahlen stimmen – läuft doch!

Hinzu kommen Buzzwörter wie Scrum, Purpose, Kulturwandel oder – ganz blöd – Hierarchieabbau. Wer sägt schon am eigenen Ast? Und schon bleibt alles, wie es ist. Mit fatalen Folgen! Denn viele Unternehmen verlieren wertvolle Zeit.

Imagine. Der erste Schritt liegt darin, das neue Denk- und Arbeitsmodell und die Zusammenhänge zu verstehen. Denn „New Work“ ist kein Ziel. Das Ziel ist, mit der Komplexität und Veränderungsdynamik gut Schritt halten zu können, handfeste Probleme wie bspw. Fluktuation zu lösen, echte Innovationskraft aufzubauen und wieder am Puls der Zeit zu agieren.

 

„Was man zu verstehen gelernt hat, fürchtet man nicht mehr.“ Marie Curie

Gehen wir auf Entdecksungsreise!

Oder: Wie läuft eine New Work Beratung ab?

In meinen New Work Beratungen bringen wir zunächst Klarheit, Orientierung und Struktur in einen abstrakten Begriff. Denn erst dann kann sich der Blick auf Chancen und Potenziale richten. Ausgangspunkt für das Verständnis und die Begeisterung ist der New Work – ImpulsWorkshop. Wir betrachten Arbeit aus der Meta-Ebene und machen uns ein umfassendes Bild.

Ein Bild, das Vorstellungskraft weckt – der Schlüssel zur Veränderung.

4 handlungsleitende Fragen führen im New Work – ImpulsWorkshop:

  • Wieso tragen alte Methoden nicht in neue Zeiten?
  • Was braucht es, um in neuen Zeiten erfolgreich zu sein?
  • Muss ich als Führungskraft Angst um meinen Job haben?
  • Wie holen wir Mitarbeitende ins Boot und profitieren von Gemeinschaftskraft?

Die zentrale Aufgabe besteht darin, die Sicht auf Arbeit zu verändern, das Neue greifbar zu machen und ein Bewusstsein zu wecken, warum alle gewinnen.

„Jetzt verstehe ich das“ (typische Reaktion ) – mit der Orientierung wächst die Klarheit. Klarheit gibt Sicherheit und mit der Sicherheit entsteht Mut, Zuversicht und sogar Lust, sich der Veränderung zu stellen. Sehr wohltuend in einer unübersichtlichen und erschöpften Welt.

 

New Work-Impulsworkshop: Inhalte und Zielsetzung

  • Handfeste Gründe, warum neue Arbeit kein Hype, sondern überlebenswichtig ist.
  • Drei elementare Zukunftskompetenzen kennen und ihre Bedeutung verstehen.
  • Erkennen warum Führungskräfte die zentrale Rolle spielen, wissen, wie Führung zu Leadership wird und wieso Führung wichtiger ist, als je zuvor.
  • Verstehen, warum Menschen bewusst ein New Work-Arbeitsumfeld suchen.
  • Wie man die Brück baut, Mitarbeitende begeistert, Kräfte bündelt – und die Kausalkette in Gang setzt.

Das Ziel ist, den Wert neuer Arbeit und die Zusammenhänge zu (er-)kennen. Denn New Work beginnt mit einer Entscheidung. Eine Entscheidung, die Entschlusskraft und Überzeugungskraft in sich trägt und nur auf der Basis guter Informationen getroffen werden kann. 

Facts.

  • Inhalte: Wertvolles know-how und know-why zur Arbeitswelt im Umbruch.
  • Dauer: ca. 0,5 Tage (meist etwas mehr)
  • Format: Interaktiver Workshop in Präsenz mit Freiraum für Austausch und Diskussionen.
  • Zielgruppe: Geschäftsführende, Führungskräfte und ihre Teams.
  • Investition: EUR 1999.- (zzgl. MwSt und Spesen), die individuelle Vorbereitung ist i.d.R. inklusive.

New Work Praxisbeispiele.

Ein Steuerbüro, das digitaler werden wollte und rasch erkannte, dass Digitalisierung weit mehr ist als neue Hard- und Software. Revers-Mentoring brachte den Durchbruch. Aus dem Experiment wuchs Teamgeist und großartige Teampower. Die Kanzlei gewinnt IT-, Webshop- und Start-up-Kunden. Inzwischen erstellen sie kundenadaptierte digitale Schnittstellen, um Buchhaltung und Controlling zeitnah zu koordinieren. Ein Steuerbüro, das sprüht vor Frische, Kreativität, Innovation – und Erfolg.

New Work Praxisbeispiele.

Ein Logistikunternehmen hat seine Kunden befragt und deren größtes Problem in die Lösungszone gestellt. Die bisherige Angebotsroutine muss zwingend neu überdacht werden – sie ist aufwendig und schwerfällig. Unattraktiv für Kunden, zeitaufwendig für den Vertrieb. Eine Lösung lag nicht einfach so auf der Hand, dafür im kollektiven Know-how. Ein paar unkonventionelle Meetings später war ein neues, leichtes Produkt generiert – zack 40% mehr Buchungen! Side-effect: mit dem Lern- und Kommunikationsprozess haben die Teams viele weitere Ideen generiert, die zum Innovations- und Motivationsschub geführt haben.

New Work Praxisbeispiele.

Eine Pflegeeinrichtung mit hoher Fluktuation will mehr Mitarbeiterzufriedenheit. Jede*r einzelne Mitarbeiter*in zählt, das war der Ausgangspunkt. Aus der ursprünglich vagen Idee entstehen großartige, selbstorganisierte Teams. Wenn ein Team den Dienstplan selbst schreibt und selbst verwaltet, kommt Sonntag morgens nicht keiner, wie es prophezeit wurde, sondern motivierte Mitarbeiter*innen. Wertschätzung, Eigenverantwortung und eine vertrauensvolle Organisationskultur machen die Einrichtung zu einem begehrten Arbeitgeber. Side-effect: Die Strahlkraft lockt junge Menschen in den Beruf, die Einrichtung bildet überproportional viele Azubis aus. Obwohl es bei Mitbewerbern mehr zu verdienen gibt, wollen viele bleiben.

New Work Praxisbeispiele.

Mit dem Ziel, die Kommunikation und Zusammenarbeit zu verbessern, forciert ein neuer Geschäftsführer die Neuausrichtung. Erste Arbeitsgruppen formieren sich und definieren zukunftsweisende Themen. Alle sind eingeladen, mitzureden und mitzugestalten. Das Neue lebt der Geschäftsführer konsequent: Die Arbeitsgruppen kommunizieren interdisziplinär und auf Augenhöhe – ein Novum für eine Organisation mit langer Tradition. In mehreren Etappen ändert sich das Organigramm. Das Neue ist sicht- und spürbar. Die Organisation wird für junge Menschen überdurchschnittlich attraktiv, innovative Lösungsansätze kultivieren den Fortschritt und setzen einen ungeahnten Lern- und Entwicklungsprozess in Gang!

New Work Praxisbeispiele.

Ausgangspunkt ist die Intention, das Produkt und den Arbeitsprozess besser zu machen, denn die etablierten Prozesse werden spürbar zum Nachteil. Eine intensive Vorbereitungsphase mit Visionsentwicklung geht fließend in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess über. Neue Kommunikationswege und -formate, intern (Open Spaces) und extern (Kundenfeedback), werden flankiert von interdisziplinärer Teamarbeit, Partizipation und strukturellen Anpassungen. Die Kausalkette bringt Progression in die Organisation, die Attraktivität als Arbeitgeber ist spürbar gestiegen. Ausgehend vom Pilotprojekt diffundiert der agile Gedanke in andere Geschäftsbereiche.

New Work Praxisbeispiele.

Eine Organisation mit agiler Prädisposition aus ihrem früheren Leben als Start-up. Wachstum und steigende Mitarbeiterzahl führten zu langen Kommunikations- und trägen Entscheidungswegen. Die Kundennähe, die dem Start-up zu schnellem Wachstum verholfen hatte, löste sich in Luft auf. Obwohl die Zahlen stimmen, sucht die Geschäftsleitung antizipativ den offenen Austausch. Die zügige Wiederherstellung der Kundennähe (u.a. durch cross-funktionale Teams) setzt eine Kausalkette in Gang. Neue Dynamik und Qualitätssteigerungen schaffen erneut einen Wettbewerbsvorteil.